English
Espanol

„Neue Arbeitswelten“ bei Hellmann Worldwide Logistics

01.09.2008

Innovatives Bürokonzept am 30. August offiziell eingeweiht

Osnabrück 30. August 2008. Aus einem alten Getreidespeicher von 1934 wurde auf dem Gelände von Hellmann Worldwide Logistics im Osnabrücker Hafen ein innovatives Bürokonzept geschaffen: Die „Neuen Arbeitswelten“ im Speicher III. Die offizielle Einweihung fand am 30. August im Rahmen des Osnabrücker Betriebsfestes mit rund 2.000 Mitarbeitern und Kunden statt.

Ziel des Konzeptes ist die intensivere Kommunikation unter den Mitarbeitern, aber auch mit Kunden und Besuchern. Die „Neuen Arbeitswelten“ greifen die Firmenphilosophie von Hellmann auf und bieten Raum für kreative und innovative Ideen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter an flexibles und freies Arbeiten, die Möglichkeit zur spontanen Kommunikation, aber auch die Umweltverträglichkeit setzten die Maßstäbe für das Bauvorhaben.

Die hochmoderne, offene und kommunikationsfördernde Bürolandschaft hat nahezu keine baulichen Schranken wie Türen und Wände. Der  Begriff Abteilung  hat nicht mehr die herkömmliche Bedeutung, denn hier wird nicht abgeteilt, sondern verbunden. Die übergreifende Kommunikation der zentralen Bereiche wie Geschäftsführung, Produktmanagement, Personalentwicklung, Controlling und Marketing erhöhen die Reaktionszeit und die Flexibilität im Hinblick auf Unternehmensentscheidungen.

Auf vier Ebenen präsentiert sich eine offene und moderne Arbeitsatmosphäre, die ihresgleichen sucht. Das helle Galeriegeschoss und der Lichtschacht über alle Etagen sorgen für einen großzügigen Tageslichteinfall. Die offene Gestaltung unterstreicht die Idee der freien Kommunikation. Modernes Design, knallige Farben, verwinkelte Ecken, die eher an einen Wohnbereich erinnern, passen sich in die roten Backsteine der alten Bausubstanz des Speichers ein.

Auf gut 3000 Quadratmetern entstanden 130 Arbeitsplätze für 160 Mitarbeiter. Es gilt die freie Sitzplatzwahl, so dass auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter, die unterwegs oder im Urlaub sind, nicht ungenutzt bleiben. Individuell kann der Arbeitsplatz aufgesucht werden, entweder bei einem Team mit dem gerade etwas gemeinsam erarbeitet wird oder in den unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen. Das persönliche Gespräch steht im Vordergrund und löst E-Mails und Telefonate zu einem großen Teil ab. Alle Mitarbeiter verfügen über Laptops und sogenannte „Softphones“, die mit Kopfhören an das Notebook angeschlossen werden, um über das WLAN im gesamten Gebäude via Internet telefonieren zu können. Dies gewährleistet eine extrem hohe Mobilität der Mitarbeiter. Je ein Multifunktionsgerät pro Ebene wird von den Mitarbeitern für das Drucken, Scannen, Faxen und Kopieren genutzt, obwohl vorwiegend digital gearbeitet und archiviert wird. Im Speicher wird fast „papierlos“ gearbeitet.

Für konzentriertes Arbeiten stehen Rückzugsmöglichkeiten in Form von Einzel- und Doppelkabinen und einer Ruhezone zur Verfügung – hier wird nicht gesprochen oder telefoniert. Das Atrium erinnert an einen Hörsaal und bietet 70 Besuchern Platz, Besprechungsräume in unterschiedlicher Größe und Design sind darüber hinaus buchbar. Spontanes, zwangloses Zusammenkommen in der Lounge, dem Kaminzimmer oder an einem der über die Ebenen verteilten Steharbeitsplätze, Besprechungstische und den offenen Küchenzeilen ist jederzeit möglich.

Nach der Frage zu den Hintergründen sagt der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Hellmann: „Die Mitarbeiter sollen zur abteilungsübergreifenden Kommunikation angeregt werden, denn dadurch wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Wissensaustausch erleichtert. Die Nähe der Hierarchieebenen und Abteilungen wird etwaige Berührungsängste abbauen und Missverständnisse minimieren. Selbstverständlich lebt dies auch die Geschäftsführung und auch ich bin seit dem Umzug viel näher am Tagesgeschehen.“

Hellmann ist für seine Aktivitäten im Umweltschutz bekannt. Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und der Einsatz energiesparender Technologien standen bei der Konzeption im Vordergrund. Die komplette Klimatisierung des Gebäudes, sowohl Heizung als auch Kühlung, erfolgt über eine sogenannte Sole-Wasserwärmepumpe. Für die Realisierung dieses Systems wurden Tiefensonden bis zu 100 Meter tief in der Erde angeordnet, die über „Erdwärme“ die komplette Wärmeversorgung abdecken. Außerdem verfügt der Speicher über ein 900 Quadratmeter großes Gründach. Insgesamt hat Hellmann am Standort Osnabrück mit 7.500 Quadratmeter die größte Gründachfläche, die komplett freiwillig und nicht als Ausgleichsfläche geschaffen wurde.

Die „neuen Arbeitswelten“ fügen sich in den logistischen Alltag ein. Gegenüber der Umschlagsanlage um dem Bürogebäude der Niederlassung sowie dem IT-Zentrum, dass bereits im Jahr 2002 in ein ähnliches Bürokonzept, in das Digital Community Center, eingezogen ist, wird bewusst eine Einheit am Standort gebildet. Das Konzept wird auch an den anderen Standorten von Hellmann umgesetzt, zunächst werden die weiteren Osnabrücker Büros und das Büro in Hamburg umgebaut.

Klaus Hellmann fasst zusammen: „Der Markt stellt ständig neue Herausforderungen an die dynamische Logistikbranche, die schnell und unbürokratisch erfüllt werden müssen. Mit unseren „Neuen Arbeitswelten“ wird es uns gelingen, unsere Ziele zu erreichen und den Mitbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein.“

 



Zurück zum Seitenanfang

Hellmann Worldwide Logistics

News News Archive News
2008
2007
2006
2005